Über

Meisterwerk hat Tradition

Bereits 1898 gründete der Posamentenmeister, Emil Otto sen. einen textilen Handwerksbetrieb in Goslar. Emil Otto, Urgroßvater des heutigen Geschäftsführers, machte sich schnell als Produzent hochwertiger Kordeln und Posamente einen Namen. Schon damals schätzten unsere Kunden die natürlichen Materialien und die präzise Verarbeitung in bester Handwerkstradition.
Kurze Zeit später stellte der Familienbetrieb aus erstklassigen Garnen hochwertige Socken her. In genau diesen Socken trat Emil Otto bei einem Skiurlaub in Österreich nach einer Brotzeit vor die Tür der Skihütte. Natürlich durchnässte der Schnee seine Socken sofort. Dieses Reiseerlebnis inspirierte Emil, die aus gewalkter Schurwolle gefertigten Socken mit einer robusten Ledersohle auszustatten. Das Ergebnis waren nicht nur trockene und warme Füße, sondern ein innovatives Produkt. Infolge dessen begann 1955 die Erfolgsgeschichte des Hüttenschuhs.
Schnell entstanden in unserem Familienbetrieb die nächsten Hausschuhe, die damals ihren Weg an die Füße der Kunden jedoch noch nicht unter dem Namen Haflinger fanden. Die Firma produzierte ausschließlich für namhafte Hersteller, die die Pantoffeln unter ihren Marken vertrieben. Diese Pantoffeln eroberten sich einen festen Platz in den Häusern und Herzen von Hausschuhträgern auf der ganzen Welt. Es folgten Expansionen, Innovationen sowie immer wieder neue Kreationen und der erste Schritt zur Marke Haflinger.

Gründung der Marke Haflinger

Aufgrund der immer größeren Nachfrage der Produkte und der Durchdringung des Fachhandels erfolgte 1988 die Gründung der Marke Haflinger. Durch den hohen Qualitätsanspruch und das zeitlose Design machte sich die Marke Haflinger schnell einen Namen. Die Eintragung der Marke erfolgte erst in Deutschland, später dann in Europa, und die Marke ist mittlerweile in vielen Ländern der Welt bekannt und geschützt. Haflinger steht heute als Symbol und Begriff für liebevoll gearbeitete Haus- und Freizeitschuhe aus Naturmaterialien.
Urheber der Marke selbst war übrigens Gerd Otto Senior, Vater des heutigen Geschäftsführers, der mit seinen Kindern den Namen Haflinger kreierte, abgeleitet von dem Haflinger-Pferd. Was unsere Schuhe mit unserem Namensgeber, dem Gebirgspferd Haflinger, gemeinsam haben? Zum einen die Grazie und Ästhetik, verbunden mit kraftvoller Ausdauer und Langlebigkeit. Zum anderen die ursprüngliche Natürlichkeit, die Trittsicherheit und den guten, treuen Charakter. Wer Haflinger kennt, weiß, was Freundschaft und Vertrauen bedeutet.

Der Hauptfirmensitz unseres Traditionsunternehmens liegt immer noch in Goslar im Herzen der ursprünglichen Landschaft des Nordwestharz. Inspiriert von dieser Kulisse und aufgewachsen mit einmaligen Naturerlebnissen, ist das Bedürfnis nach Natürlichkeit und Qualität eng mit unserer Familie, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verknüpft.
Die langjährige Textiltradition ist heute mit dem Know-how einer Schuhproduktion verbunden. Hieraus ist die weltweit einmalige Haflinger-Schuhkollektion entstanden. Die Leitlinie ist dabei natürliche Fuß- und Leistenformen mit Naturrohstoffen sowie Design zu verbinden – mit höchstem Anspruch auf beste Verarbeitung.
Damals und heute dreht sich in unserer Historie alles um natürliche Materialien wie z.B. gewalkte Schurwolle aus eigener Produktion, hochwertige Wollfilze, erstklassige Leder oder flexible Kork-Latex-Fußbetten und deren liebevolle Verarbeitung.

Website
https://haflinger.de/

Showroom-Kontakte
AGB

Liefer- und Zahlungsbedingungen der Firma iesse-Schuh GmbH, Goslar

§ 1 Vertragsabschluss
Der Auftrag gilt als angenommen, falls er nicht durch uns innerhalb von 20 Tagen ausdrücklich abgelehnt ist, bei Nachaufträgen gilt eine Frist von 10 Tagen.

§ 2 Lieferung
(1) Die Lieferung erfolgt ab Fabrik / ab Goslar auf Gefahr des Käufers frei Ankunftsstation in Deutschland; bei Exportlieferungen frei deutsche Grenze auf dem für uns günstigsten Versandweg.
(2) Mehrkosten für besondere Wünsche des Käufers (z. B. Versand per Eilboten oder Express) sind von diesem zu tragen.
(3) Aufträge, die für einen Liefertermin einen Wert von EURO 250,- nicht erreichen, werden unfrei geliefert.

§ 3 Eigentumsvorbehalt
(1) Die gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises sowie bis zur Bezahlung aller vergangenen und zukünftigen Warenlieferungen einschließlich aller Nebenforderungen unser Eigentum. Der Käufer kann jedoch die Ware im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebes veräußern oder weiterverarbeiten.
(2) Jede Verpfändung oder Sicherungsübereignung dieser Waren zugunsten Dritter ist ohne unsere Zustimmung unzulässig. Der Käufer ist verpflichtet, uns über jede Zwangsvollstreckung unverzüglich zu unterrichten, welche in die uns gehörigen Waren erfolgt. Saldoziehung und Saldoanerkennung berühren den Eigentumsvorbehalt nicht.
(3) Die durch den Verkauf der uns gehörigen Waren entstehenden Außenstände gelten als an uns abgetreten. Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, eine Aufstellung dieser an uns abgetretenen Außenstände zu verlangen.

§ 4 Lieferzeiten
(1) Höhere Gewalt oder behördliche Maßnahmen, Streik und Aussperrung, sowie sonstige von uns nicht zu vertretende Behinderungen, berechtigen sowohl uns wie den Käufer, die Lieferungs- und Abnahmefrist um die Dauer der Behinderung – höchstens jedoch bis zu einer Dauer von 3 Wochen – unter Ausschluß von Schadenersatzansprüche zu verlängern. Nach Ablauf dieser Frist ist sowohl der Käufer wie auch der Käufer wie auch der Verkäufer dazu berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
(2) Nach 22 Tagen Nachlieferfrist seit Ablauf der vereinbarten Lieferdekade gilt der Rücktritt vom Vertrag als vollzogen, wenn nicht der Käufer vor Ablauf der Nachlieferfrist einen solchen Rücktritt ablehnt und Erfüllung des Vertrages verlangt. Der Rücktritt vom Vertrag gilt jedoch nach Ablauf der Nachlieferfrist als vollzogen, wenn wir während der Nachlieferfrist oder danach den Käufer zur Erklärung darüber auffordern, ob er den Rücktritt ablehnt und Vertragserfüllung verlangt und der Käufer sich nicht unverzüglich äußert.
(3) Kommen wir in Verzug, kann der Käufer uns eine Frist von 15 Tagen mit der Erklärung setzen, dass er die Erfüllung des Vertrages nach Ablauf dieser Frist ablehnt. Die Frist wird von dem Tage an gerechnet, an dem der Käufer die Erklärung mit Einschreiben oder Fernschreiben absendet. Nach dem Ablauf der Frist ist der Käufer berechtigt, Schadenersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen, wenn nicht die Lieferung rechtzeitig erfolgt ist.
(4) Fixgeschäfte sind bei Erstaufträgen ausgeschlossen.

§ 5 Mängelrügen
(1) Die Rüge sichtbarer Mängel hat schriftlich zu erfolgen. Sie ist innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Ware, bei Lieferung vor dem vereinbarten Liefertermin innerhalb 10 Tagen nach vereinbartem Liefertermin, zu erheben und zu begründen.
(2) Bei versteckten Mängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(3) Die beanstandete Ware darf nur mit unserer Einwilligung zurückgesandt werden, es sei denn, dass wir nicht innerhalb von 10 Tagen auf die Mängelrüge eingegangen sind.
(4) Bei Reklamationen von Einzelpaaren ist die gleichzeitige Einsendung der Ware mit der Mängelrüge zulässig. Solche Reklamationen sind von uns innerhalb von 15 Tagen ab nachweisbarem Absendetermin zu erledigen; anderenfalls ist der Käufer berechtigt, den Gegenwert zu verrechnen. Der Versand hat in beide Richtungen eingeschrieben zu erfolgen. Versendet der Käufer nicht eingeschrieben, so ist die Reklamation vom Verkäufer innerhalb von 10 Tagen nach Rückempfang der Ware zu erledigen. In diesem Fall kann die Rücksendung vom Verkäufer ebenfalls uneingeschrieben erfolgen.
(5) Hat der Käufer ohne Rückfrage beim Lieferanten eine Konsumentenreklamation durch Umtausch erledigt, so wird der Lieferant, wenn die Reklamation berechtigt und die Behebung der Mängel nur unter einem gegenüber dem Warenwert unverhältnismäßigen Aufwand möglich ist, eine Gutschrift erteilen oder Ersatzlieferung vornehmen. Das Risiko einer Ablehnung der Reklamation durch den Lieferanten entsprechend der Ziffer (4) bleibt für den Käufer bestehen.
(6) Die Berechnung jeder Art von Bearbeitungsgebühren für Reklamationen ist für den Käufer und Lieferanten unzulässig.

§ 6 Zahlung
(1) Die Rechnungen werden auf den Tag der Absendung bzw. der Abnahme der Ware ausgestellt; bei vorzeitiger Lieferung gilt der vereinbarte Liefertermin als Ausstellungstag
(2) Valutierungen, die die Fälligkeit abändern, sind mit Ausnahme von Absatz (3) unzulässig.
(3) Bei Neubauten oder Umbauten bedeutsamen Umfangs kann ausnahmsweise und nur auf schriftlichen, begründeten Antrag des Käufers bei Erstbestellungen die Rechnung bis zu 30 Tage später als der vereinbarte Liefertermin ausgestellt werden.
(4) Ein offenes Ziel darf 60 Tage dato Faktura nicht überschreiten. Für alle Lieferungen ab 1. Januar 1990 sind bei Überschreitung des Zahlungszieles oder bei Nichteinhaltung des Zahlungstermins der vereinbarten Vorauszahlung Zinsen in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz der EZB zu zahlen.
(5) Bei Zahlung in verlustfreier Kasse dato Faktura
innerhalb von 10 Tagen sind 3% Skonto;
innerhalb von 30 Tagen sind 2% Skonto
zu gewähren.
(6) Dabei können Rechnungen vom 1. Bis 10., vom 11. bis 20. und vom 21. bis Ultimo jeden Monats auf den jeweils letzten Tag dieser Zeitspanne zusammengezogen werden.
(7) Akzepte und Kundenrimessen sind keine Barzahlung.
(8) Nach Vereinbarung können auch spesenfrei gestempelte Dreimonats-Akzepte oder bankfähige Kundenrimessen gegeben werden. Die Hergabe hat spätestens 30 Tage dato Faktura zu erfolgen. Die Nebengebühren sind vom Käufer zu zahlen.
(9) Die Vertragspartner können eines oder mehrere der aufgeführten Ziele vereinbaren.
(10) Als Zahlungstag ist der Tag anzusehen an dem der Käufer die Zahlung nachweislich abgesandt hat.

§ 7 Bonität
Kommt der Käufer mit einer fälligen Zahlung in Rückstand oder tritt in seinen Vermögensverhältnissen eine wesentliche Verschlechterung ein oder werden uns nach Auftragsbestätigung Tatsachen bekannt, die eine Kreditgewährung nicht ratsam erscheinen lassen, auch wenn diese Tatsachen bei der Auftragserteilung bestanden haben, so sind wir berechtigt, vom dem noch nicht erfüllten Teil des Vertrages zurückzutreten oder für die weiteren Lieferung Barzahlung oder Sicherstellung der Ware zu verlangen, ohne dass es einer vorherigen Nachfristsetzung bedarf.

§ 8 Erfüllungsort
Erfüllungsort für alle Leistungen aus dem Lieferungsvertrag ist Goslar – der Ort der Handelsniederlassung des Verkäufers –, der Gerichtsstand – auch für Wechsel- und Scheckklagen – ist Goslar.

§ 9 Gerichtsstand
Als Gerichtsstand für das Mahnverfahren wird Goslar vereinbart.

§ 10 Vertragsänderungen
Abweichungen von vorstehenden Verkaufs- und Lieferbedingungen werden nur bei schriftlicher Zustimmung gültig.